Unsere USA-Exporte

 

Viele Volleyballbegeisterte in unserem Lande wissen gar nicht, dass es neben den Auslandsprofis in Europa auch noch junge Damen und Herren gibt, die ihrer Leidenschaft in Amerika nachgehen.

 

Die Oberösterreicherin Katharina Krepper, die Wienerin Viktoria Fink und der Tiroler Alexander Harthaller sind drei davon. Sie haben uns hier einige Fragen über ihr Leben und den Volleyball-Sport in den Vereinigten Staaten beantwortet.

 

 

Wieso hast du dich dafür entschieden, deine junge Karriere in den USA fortzusetzen?

 

Katharina Krepper:

 

Ich wollte mich weiterhin stark auf Volleyball konzentrieren, jedoch meine akademische Ausbildung keinesfalls vernachlässigen oder gar unterbrechen. Die Möglichkeit eine vierjährige Auslandserfahrung zu machen, eine Fremdsprache perfekt zu erlernen sowie Menschen aus aller Welt kennenzulernen bekommt man nicht oft.

 

Viktoria Fink:

 

Ich habe beschlossen in die USA zu gehen, weil ich bei SVS Post in Wien nie gespielt hätte, da der Verein immer Spielerinnen aus dem Ausland geholt hat, und weil ich nicht wirklich wusste, was ich studieren soll und wie ich Studium und Leistungssport in Wien verbinden soll.

 

Alexander Harthaller:

 

Die USA ermöglicht die Verbindung von Sport und Bildung auf einzigartige Weise. In Österreich und in den meisten anderen europäischen Ländern ist es sehr schwierig professionell Volleyball auf hohem Niveau zu spielen und gleichzeitig Vollzeit zu studieren, wenn man nicht auf Fernstudien zurückgreifen oder signifikante Zeiteinbußen bzw. Studienzeit-Verlängerungen in Kauf nehmen will. Amerika verbindet diese beiden Felder indem man durch hochklassigen Sport Stipendien bekommen kann, um auf renommierten Instituten studieren zu können, die durch die hohen Studiengebühren andernfalls nicht realistisch zu erreichen wären.

 

 

Wie sah das Prozedere aus, um dorthin zu gelangen, wo du jetzt bist?

 

Katharina Krepper:

 

Dank Sandra Brunke, Agenturleiterin von VolleyUSA (Vermittlungsagentur, die sich auf die Vermittlung von Volleyball-Stipendien in den USA konzentriert), kann ich meinen Traum leben. Sie war mir eine große Hilfe beim Einreichen der notwendigen Dokumente als auch bei der Auswahl der passenden Universität. Nach dem Ausfüllen einer Chanceneinschätzung und dem Zusammenstellen eines persönlichen Volleyball-Highlight-Videos bekam ich sehr schnell Anfragen von Trainern von Universitäten in ganz Amerika. Die Absolvierung des notwendigen SAT- sowie TOEFL-Test mit bestmöglichem Ergebnis und die persönliche Volleyballleistung sind ausschlaggebende Aufnahmekriterien an den Universitäten. Der wichtigste aber auch schwierigste Teil im Auswahlverfahren sind die Skype-Gespräche mit den Trainern, die Interesse an dir zeigen. Dann stellt man sich die Frage – „Wo kann ich mir vorstellen meine nächsten vier Jahre zu verbringen?“. Mein erster Gedanke war, dass ich definitiv in der Nähe des Meeres sein wollte. Der einzigartigen Möglichkeit meine nächsten vier Jahre in New York verbringen zu können, konnte ich aber nicht widerstehen. Nach intensivem Skypen hatte ich dann das Angebot mit einem vollem Stipendium an der „Long Island University Brooklyn“ zu studieren in der Tasche.

 

Viktoria Fink:

 

Ich habe einige Dokumente ausfüllen müssen, habe ein Video mit meinen Highlights an verschiedene Universitäten geschickt, mit vielen Coaches täglich geskypt und den SAT-Test machen müssen. Darüber hinaus musste man „eligible“ (= berechtigt) sein um für die NCAA zu spielen. Das dauert einige Zeit, weil man ganz genau angeben muss, bei welchem Verein man zuvor gespielt hat, in welcher Liga etc. Erst dann wird entschieden, ob man berechtigt ist College Volleyball zu spielen.

 

Alexander Harthaller:

 

Ich musste standardisierte, amerikanische Tests ablegen (SAT, TOEFL), um für Colleges akademisch besser einschätzbar zu sein. Danach ging es mehr darum Kontakt aufzunehmen mit den Coaches. Dafür hatte ich Hilfe von Sandra Brunke und ihrem Portal VolleyUSA. Ihre Expertise war unbezahlbar, da man als österreichischer Jugendlicher kaum eine Vorstellung hat, wie sich das Rad dreht in der NCAA. Besseres Verständnis und Kontakte helfen um zu besseren Universitäten und Stipendien zu kommen. Mehrere Coaches, die mein Videomaterial von Sandra zugeschickt bekamen, kontaktierten mich, und nach einigen Wochen des Kennenlernens wurde ich auf vier verschiedene Universitäten eingeflogen, um mir persönlich ein Bild machen zu können und das Umfeld (Coaches, Spieler etc.) kennenzulernen. Ich entschied mich für die „Indiana University, Fort Wayne“, wo ich meine ersten zwei Jahre verbrachte. Letztes Jahr vollzog ich einen inneramerikanischen Transfer zur „Pepperdine University“, wo ich die zweite Haelfte meines Studiums vervollständigte.

 

 

Erzähl uns mehr über deine Uni. Wo liegt sie genau? Wofür ist sie bekannt?

 

Katharina Krepper:

 

Ich spiele an der „Long Island University Brooklyn“ in Brooklyn, einem wunderschönen Stadtteil von New York City (NYC). Ich bin zurzeit ein „Junior“, also in meinem dritten Studienjahr und spiele als Mittelblockerin. Da unsere Universität eher im Zentrum der Stadt ist, ist sie um einiges kleiner als die typischen amerikanischen Universitäten, die jeder aus Hollywood-Filmen kennt. Jedoch wird oft die Redewendung gebraucht, dass NYC, die Stadt die niemals schläft (was ich definitiv bestätigen kann), unser Campus ist. Außerdem ist „LIU Brooklyn“ dafür bekannt, eine sehr internationale Universität zu sein. Das spiegelt sich auch in meinem Team wieder. Wir sind Spielerinnen aus sieben verschiedenen Nationen.

 

Viktoria Fink:

 

Ich spiele mit Katharina im gleichen Team an der gleichen Uni. Wir haben einige Sportarten; Fußball, Basketball, Schwimmen, Bowling, Landhockey, Baseball, Leichtathletik. Volleyball ist an meiner Universität eine der erfolgreichsten Sportarten mit zehn Championship Siegen in den letzten 13 Jahren.

 

Alexander Harthaller:

 

Ich spiele an der „Pepperdine University“ in Malibu, Kalifornien. Nur zwanzig Minuten ausserhalb von Los Angeles gelegen, gilt der Uni-Campus als einer der schönsten ganz Amerikas, weil die Uni-Gebäude nur einen Steinwurf vom Malibu-Beach entfernt das Meer überschauen. Andererseits ist die Uni eine der erfolgreichsten Volleyball-Institutionen des Landes, mit fünf „National Championships“ und Ausbildungszentrum internationaler Größen wie „Sean Rooney“ und „Fred Winters“ als Spieler sowie dem siebenfachen Olympiatrainer (Gold bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschafter, World League etc. mit Team USA) „Marv Dunphy“ als Coach. Die Qualität und Kontinuität der Institution zeigt sich zum Beispiel darin, dass in den letzten drei Jahrzehnten immer mindestens ein Pepperdine-Volleyball Spieler/Trainer bei den Olympischen Spielen vertreten war. Neben dem Volleyball ist Pepperdine eine akademisch hoch angesehene Universität und in den Top-50 gereiht.

 

 

Wie würdest du das Niveau beschreiben?

 

Katharina Krepper:

 

Unser Team spielt in der höchsten US-Liga, der „Division 1“. Unsere „North East Conference (NEC)“ ist gut vergleichbar mit der 1. Bundesliga in Österreich. Nach dem Sieg der NEC, spielt man in der „NCAA Championship“, dort kämpfen die 64 besten Teams aus „Division 1“ um den nationalen Titel. Hier schätze ich das Niveau höher als die österreichische 1. Bundesliga ein.

 

Viktoria Fink:

 

Das Niveau ist sehr sehr gut. Wie Katharina würde auch ich sagen, dass in der „NEC“ das Niveau mit dem der österreichischen Bundesliga zu vergleichen ist. Aber die „NCAA Championship“ ist unglaublich gut. „Stanford“ hat sie letztes Jahr gewonnen. Das Final Four hat mehr als 18 000 Zuschauer gehabt sowie Live TV Übertragung.

 

Alexander Harthaller:

 

Da die „NCAA“ eine College Liga ist, muss man in der jeweiligen Sportart Amateur-Satus besitzen, sprich, man darf mit dem Sport kein Geld verdient haben. Weiters sind alle Spieler zwischen 18 und 25 Jahre alt. Trotzdem ist das Niveau hoch durch die Dichte und Masse an jungen amerikanischen Volleyballern. Neben dem Status, den Division 1 College Sport hat, ist die Chance ein Stipendium zu bekommen (welches bis zu $250,000 wert sein kann) Anreiz für viele volleyballbegeisterte junge Sportler über den Hobby-Status hinaus zu trainieren. Dadurch haben Colleges eine große Auswahl an potenziellen Spielern. Generell ist das Gefälle aber auch steil, da die Top-Teams immer wieder die besten Spieler verpflichten können. Obwohl es schwer zu vergleichen ist mit europäischen Ligen ist es ein Anhaltspunkt zu wissen, dass jedes Jahr Weltspitze-Akteure aus der NCAA kommen, wie in meiner Zeit hier zum Beispiel „Micah Christensen“, „Taylor Sander“, „Aaron Russell“ und viele mehr, die direkt nach Italien (A1), Polen etc. wechseln.

 

 

Wie sieht ein normaler Trainingstag für dich aus?

 

Katharina Krepper:

 

In der Vorbereitungszeit, die ca. einen Monat dauert, wird täglich zweimal für mindestens drei Stunden trainiert, mit nur einem freien Tag in diesem ersten Monat. Dabei wird vorwiegend auf Krafttraining und Techniktraining Fokus gelegt. Nach dem intensiven Training stehen die ersten Vorbereitungsturniere gegen verschiedene Universitäten in ganz Amerika am Programm. Mit Start der Uni trainieren wir täglich drei Stunden. Das Training findet immer von 9-12 Uhr statt, der Tag startet jedoch für viele Spieler schon früher mit Physiotherapie. Zusätzlich haben wir noch zwei Krafttrainings pro Woche. Am Nachmittag und am Abend konzentrieren wir uns dann ganz auf unser Studium.

 

Viktoria Fink:

 

Wenn wir „in Season“ sind trainieren wir jeden Tag von 9-12, Montag und Mittwoch haben wir von 11-12 jeweils eine Stunde Krafttraining. Freitags und samstags haben wir jeweils ein Spiel und Sonntag frei. Jeder von uns hat einen anderen Studien-Stundenplan. Ich hab zum Beispiel jeden Tag andere Fächer zu anderen Zeiten immer nach 12.00.

 

Alexander Harthaller:

 

Nachdem der Sport streng mit der Universität abgestimmt ist, gibt es mehrere verschiedene Einheiten und fünf bis acht Wochen-Blöcke, in denen verschieden intensiv trainiert wird. In der vollen Trainingszeit, wie im Moment, habe ich jeden Tag von 7:00 – 9:30 Hallentraining, danach beginnen Vorlesungen. Nach der Uni um ca. 15:30 folgt dreimal die Woche Kraftkammer. Zusätzlich haben wir ein bis zwei Conditioning-Einheiten pro Woche, in denen wir entweder mit Zirkel-Trainings oder Sand/Dünen-Läufen Kondition und Ausdauer trainieren.

 

 

Was studierst du?

 

Katharina Krepper:

 

Ich studiere Health Science. Hinzu kommt, dass ich ein Praktikum an einer der Top Medizin-Institute in NYC absolvieren muss.

 

Viktoria Fink:

 

Ich studiere Sport-Management.

 

Alexander Harthaller:

 

Ich studiere „International Business“. Das ist vergleichbar mit Internationalen Wirtschaftswissenschaften in Österreich.

 

 

Was war dein schönstes Volleyball-Erlebnis in den Staaten bisher?

 

Katharina Krepper:

 

Das „NEC Conference Finale 2016“. Als Zweitplatzierte im Grunddurchgang sind wir als Außenseiter in das Finale gestartet. Im extrem spannenden 5-Sätze-Match konnten wir die Oberhand behalten (mit dem Endergebnis 19:17 im 5. Satz) und haben uns als „NEC Champions“ für die „NCAAs“ qualifiziert, wo wir dann auf Penn State trafen.

 

Viktoria Fink:

 

Auch da schließe ich mich Katharina an: Definitiv das „NEC Tournament“ zu gewinnen. Wir haben einen Ring mit unserer Dress-Nummer und unserem Namen bekommen. Das war definitiv das Beste. Aber es ist erst mein drittes Jahr hier und das Ziel dieses Jahr ist es, Schulgeschichte zu schreiben und in der ersten Runde des NCAA Tournaments zu gewinnen.

 

Alexander Harthaller:

 

Im ausverkauften Oval von Hawaii 8 000 Hawaiianer ihre Hymne singen zu hören und anschließend vor der Masse an frenetischen Zuschauern und im Live-TV spielen zu dürfen, war ein Erlebnis, das ich nicht vergessen werde.

 

 

Was denkst du, sind die drei wichtigsten Dinge, die du nach deinen vier Jahren hier mit nachhause bringen wirst?

 

Katharina Krepper:

 

- Positive spielerische und persönliche Entwicklung.
- New York meine zweite Heimat nennen und unendlich vielen Erinnerungen und jede Menge internationale Freundschaften mit nach Hause bringen zu können.
- Die Fähigkeit sich an Menschen der ganzen Welt anzupassen und einen Einblick in die verschiedensten Kulturen bekommen zu haben.

 

Viktoria Fink:

 

- Unglaublich viele unvergessliche Erlebnisse, wir verreisen ziemlich viel wenn wir in der „Preseason“ gegen andere Schulen spielen. Dieses Jahr haben wir Washington DC besucht, nächstes Jahr spielen wir ein Turnier in Las Vegas.
- Meine Universität ist im Vergleich zu anderen Schulen nicht so groß, jeder kennt jeden hier und die Freundschaften die ich hier geschlossen habe, sind sicher for a lifetime.
- Die Erfahrung, vier Jahre professionell gespielt zu haben, während ich meinen Bachelor gemacht habe.

 

Alexander Harthaller:

 

Die vier Jahre in Amerika haben mir so gut gefallen, dass ich gerne in den Staaten bleiben möchte. Tausende Kilometer von zu Hause entfernt zu leben, hat mich Eigenständigkeit gelehrt, die ich zu Hause nicht so schnell erreicht hätte. Der Wechsel nach Amerika und der inner-amerikanische Wechsel haben mir geholfen, mich an neue Umfelder anzupassen, in denen man noch kaum Menschen kennt, während man sich in einer neuen Kultur zurecht zu finden versucht. Letztlich hat es mich auch gelehrt, einen weiteren Weltblick anzuwenden. Durch das Leben auf mehreren Kontinenten erscheint mir die Welt viel kleiner und überschaubarer als früher. Die Möglichkeit diese Erfahrungen zu machen und so viele Plätze zu bereisen und zu bewohnen, hat mich ermutigt mein zukünftiges Leben nicht lokal zu begrenzen und meine Ambitionen auf globaler Ebene zu erweitern.

 

 

Wo siehst du die größten Unterschiede zwischen USA und Österreich im Volleyball, im Sport allgemein, bezüglich Uni und die Menschen betreffend?

 

Katharina Krepper:

 

Ein großer Unterschied zum österreichischen Volleyball ist die Dauer der Saison. Sie beginnt Anfang September und ist mit Anfang Dezember schon wieder vorbei. Diese drei Monate sind jedoch um einiges intensiver, wir spielen jedes Wochenende zwei Spiele und es bleibt kaum Zeit für anderes.
Auf diesem sehr hohen Level konzentrieren sich die Trainer stark auf die Technik der Spieler. 
Ein weiterer Unterschied sind einige Spielregeln, wie z.B. zwölf Wechsel pro Satz, die Libera serviert für die Mittelblockerin, es gibt keine technische Auszeiten, ...
Weiters wird definitiv um einiges mehr Geld als auch Zeit in den Volleyballsport investiert, was auch dazu führt, dass der Sport um einiges mehr zelebriert wird.
Ein weiterer Unterschied zum österreichischen Volleyballsport ist, dass in Amerika die Spieler meist erst mit 15 Jahren beginnen Volleyball zu spielen und sich schon sehr bald auf eine bestimmte Position konzentrieren. Dies ist auch offensichtlich in der Grundtechnik.
Es macht mich glücklich, acht Jahre in Österreich gespielt zu haben, und dass mir die Möglichkeit geboten wurde, auch verschieden Positionen auszuprobieren wodurch ich mehr Erfahrung mitbringen konnte.

 

Viktoria Fink:

 

Die Menschen hier haben viel mehr Leidenschaft für den Sport, weil es ein Business ist, das sehr viel Geld einbringt. Die großen Universitäten, die Football als Sport haben, machen so viel Geld, das ist unglaublich, das ist mit keinem Sport in Österreich zu vergleichen, nicht einmal mit Skifahren.

 

Alexander Harthaller:

 

Amerika ist generell viel Sport-begeisterter als Österreich. Obwohl Volleyball noch nicht den Status von Football, Basketball oder Baseball hat, ist der Enthusiasmus gegenüber jeglicher Athletik deutlich höher. Dadurch bekommt auch Volleyball einen höheren Stellenwert. Das College System ist auch extrem unterschiedlich, da es mit der Campus-Einheit einen Platz bietet, um tausende junge Leute zusammenzubringen. Dadurch sind junge Amerikaner, speziell am College, extrem offen und haben es mir sehr leicht gemacht, mich sofort aufgenommen und zu Hause zu fühlen. Die lockere Lebensweise ist ansteckend und Spaß am Leben und Erfahrungen sind sehr hochgeschrieben.

 

 

Was ich sonst noch sagen möchte …

 

Katharina Krepper:

 

Die Chance auf einer amerikanischen Universität als Athlet mit einem vollen Stipendium zu studieren bekommt man kein zweites Mal.
Ich bin sehr froh, dass ich den Schritt nach Amerika zu gehen gewagt habe, auch wenn große Disziplin, harte Arbeit und extreme psychische Stärke notwendig sind, um sich der Aufgabe zu stellen.
Die persönliche Weiterentwicklung, das Studium mit vierjähriger Auslandserfahrung und Volleyballspielen auf hohem Niveau machen mich total glücklich und diese Erfahrung ist nur weiterzuempfehlen.

 

Viktoria Fink:

 

Ich bin sehr froh, diese Chance bekommen zu haben, ich bin mehr als glücklich an der Universität, an der ich bin. Man wird als Athlete an der Universität richtig wahrgenommen, wenn wir ein Heimspiel haben, wird ein riesen Poster gedruckt mit dem Foto von einem unserer Spieler und den genauen Zeiten wann wir spielen. Nach jedem Spiel gibt jemand von uns der Schulzeitung ein Interview, wir geben Autogramme nach den Spielen und man fühlt sich wie ein kleiner Star hier. Das System mit Sport an den Universitäten bereitet einen richtig gut für eine professionelle Liga vor. Nur schade, dass es in den USA keine professionelle Liga im Volleyball gibt.

 

Alexander Harthaller:

 

Für mich war es die beste Entscheidung meines Lebens nach Amerika ans College zu gehen um Volleyball zu spielen. Die Fülle an Erfahrungen und Bekanntschaften, die ich hier machen durfte, ist einzigartig und die möchte ich nicht missen. Es ist ein großer Schritt, das gewohnte Umfeld und Zuhause zurückzulassen, den ich aber nur empfehlen kann!

 

 

 

 

 

 

Nachtrag 12.9.2018:

Alexander Harthaller hat mit Erscheinen dieses Artikels seine vier Jahre College-Volleyball schon beendet. Außerdem spielen neben Krepper und Fink zur Zeit auch noch Neil Werzer, Edin Ibrahimovic, Kora Marina, Nico Laxar, Theresa Jordan, Ronja Klinger, Dorina Klinger und Miriam Stingl auf verschiedenen Unis in Amerika.

 

 

Autor: Philipp Kroiss

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