Johann Wojta - Österreichs gefürchteter Volleyball-Blogger

Johann Wojta ist Österreichs bekanntester (einziger?) Volleyball-Blogger. Seine spitze Zunge brachte ihm bereits einige Feinde ein. Er macht munter weiter und wir haben ihn interviewt.

 

 

Seit mittlerweile fast acht Jahren betreibst du unter http://johnny-meinblock.blogspot.com einen wöchentlichen Volleyballblog, der sich sehr kritisch mit Volleyball in Österreich auseinandersetzt. Was war ursprünglich deine Motivation dazu? Kannst du dich noch an deinen allerersten Blog erinnern?

 

Den ersten Blog habe ich am 23. Jänner 2011 online gestellt, das war damals noch ein Sonntag, einige Zeit später habe ich dann begonnen, damit ich als Tatort-Fan Sonntag abends keine Tatort-Folge verpasse, die Einträge jeweils in der Nacht von Montag auf Dienstag  zu verfassen und diese dann sehr zeitig in der Früh am Dienstag zu veröffentlichen. Die Nullnummer von 23. Jänner 2011 nicht mitgezählt halte ich jetzt bei 406 Blogeinträgen. Nur zweimal, wenigstens meiner Erinnerung nach, ist der Blog am Dienstag früh nicht online gestanden. Einmal aus einem sehr traurigen Grund: Am 14. November 2011 gab es nur einen ganz kurzen Eintrag zum Tod Wolfgang Schiesterls, der am Wochenende davor völlig überraschend und viel zu früh verstorben war. Der zweite Grund war ein erfreulicher: Am 3. Juli 2017, einem Montag, hatte meine Tochter geheiratet, und das war dann doch wichtiger als Geschichten zum österreichischen Volleyball. Meine Motivation diesen Blog zu starten ist im allerersten Eintrag nachzulesen. Ich hatte das Gefühl, dass es Bedarf gibt für eine kritische Sicht auf diesen Sport, der mir sehr wichtig war und noch immer ist, und zwar über die auf der Website des ÖVV publizierten Jubelmeldungen und Schönfärbereien hinaus. Und mit Verlaub, diesen Bedarf gibt es leider immer noch.   

 

 

Wenn man in den letzten Jahren deinen Blog gelesen hat, kam er einem manchmal fast wie eine persönliche Abrechnung mit einer Person vor - Peter Kleinmann. Wie kam es zu dieser, na ja, eher holprigen Beziehung zwischen euch beiden?

 

Also da muss ich jetzt ein bisschen weiter ausholen. Ich selbst habe ja nie vereinsmäßig Volleyball gespielt, abgesehen von einer kurzen, zweijährigen Periode in Australien, wo ich in einer Art Stadtliga in Melbourne gespielt habe. Aber obwohl ich selbst nie mehr als – na sagen wir – gehobenes Hobbyniveau erreicht hatte, hat mich das Volleyballvirus infiziert. Aus diesem Grund habe ich gemeinsam mit meiner Frau zuerst unsere Tochter und dann auch unseren Sohn zum Volleyball gebracht. Mein Sohn hat das dann in der Folge mit mehr Ernsthaftigkeit und Engagement betrieben und durchgezogen als meine Tochter. Und so habe ich mich dann über all die Freuden und die Leiden eines Volleyballvaters immer tiefer und eingehender mit Hintergründen, auch mit vereins- und verbandspolitischen, beschäftigt. Das erste was mir dabei sehr  unangenehm aufgefallen war, war die völlige Unvereinbarkeit der Funktion des Managers des damaligen größten und erfolgreichen Volleyballherrenvereins mit der Funktion des Verbandspräsidenten in der Person des Peter Kleinmann, als fleischgewordener Interessenskonflikt. Das hat beispielsweise auch dazu geführt, dass sich die Website des ÖVV und diejenige der Hotvolley nur im Design, aber nicht im Inhalt und in den publizierten Berichten unterschieden haben. Da gab es zum Beispiel einen Bericht über eine Nachwuchsmeisterschaft auf der ÖVV Website mit der Überschrift „Österreichische Meisterschaften U-13: Hotvolleys werden Fünfte.“ A propos Nachwuchsmeisterschaften: Etwas was mich damals auch massiv gestört hat, war das geradezu aggressive Abwerben von Nachwuchsspielern durch den Verein des Herrn Kleinmann. Ich hab’ dann begonnen e-Mails an den ÖVV zu schreiben, die unbeantwortet geblieben sind. Den ersten direkten Kontakt mit Peter Kleinmann hat es dann anlässlich eines sogenannten offenen Briefs – der Herr Kleinmann hat damals gerne zu allen möglichen Themen offene Briefe verfasst – zum Thema Doping gegeben. Peter Kleinmann hat sich in diesem Schreiben zu der Behauptung verstiegen, dass es im Volleyball kein Doping gäbe, weil man Technik und Taktik nicht dopen könne. Ich habe ihm daraufhin zurückgeschrieben, dass ich das für einen ziemlichen Unsinn halte, da man auch im Volleyball Kraft, Ausdauer und eine schnelle Regeneration bzw. Rehabilitation braucht, und dass sich dafür Doping sehr wohl eignet. Dann sind noch ein paar lustige e-Mails hin- und hergeflogen. Und seit damals kannte mich der Herr Kleinmann als jemanden, der – wie man in Wien sagt – zurückgoscht. So richtig intensiv ist die Beziehung aber dann mit der sogenannten Arschlochaffäre geworden, als Peter Kleinmann im April 2011 den damaligen Manager des VCA Amstetten, Stefan Krejci, vor Zeugen als Arschloch und richtige Sau beschimpft hatte und sich standhaft weigerte sich dafür zu entschuldigen. Von dort weg war ich überzeugt davon, dass dieser Funktionär für den ÖVV nicht tragbar ist. Ich hab’ das auch in meinem Blog thematisiert und dem Herrn Kleinmann ein (Youtube-)Ständchen gewidmet – Time to say good bye, gesungen von Andrea Bocelli und Sarah Brightman. Ich bin dann von einem Journalisten angerufen worden, der mich zu meiner Person und zu meinem Blog befragt hat. In dem Artikel, der daraufhin in den NÖN erschienen ist, wurde auch Peter Kleinmann von der Existenz meines Blogs informiert. Und von dort weg war der Blog plötzlich bekannt, die Zugriffe stiegen von 200 pro Monat auf 2000 bis 3000 und meine weitere Beziehung zu Peter Kleinmann lässt sich am besten mit ein paar Zeilen aus einem wunderbaren Song von Bruce Springsteen beschreiben: Walking on the wild side, running down a one-way street. Über die präsidiale Diagnose einer schweren psychischen Störung meinerseits bis zum Abtritt des Herrn Kleinmann seinerseits und vermutlich darüber hinaus.

 

 

Es gibt einige Hallen in Österreich, in denen du mittlerweile eine unerwünschte Person bist, du wurdest sogar einmal in einem Facebook-Beitrag körperlich bedroht. Wie gehst du mit solchen Ereignissen um?

 

Die einfache Antwort darauf ist: wer austeilt – und das hab’ ich ohne Zweifel getan – muss auch einstecken können. Das von Herrn Kleinmann über mich im Budo Center verhängte Hallenverbot hat mich mehr amüsiert als betroffen gemacht. Lustig war ja auch noch, dass unmittelbar, nachdem ich von einem Security-Mitarbeiter aus der Halle begleitet wurde, die Hallenbeleuchtung ausfiel und das Fernsehspiel abgesagt werden musste. Ich benutze die Gelegenheit dieses Interviews um ein für alle Mal mit Spekulationen aufzuräumen, dass ich aus Rache die Beleuchtung sabotiert hätte. Nein, ich war es wirklich nicht. Mittlerweile spielen im Budo Center ja die Basketballer. Also ich denke, das Hallenverbot wird nicht mehr gelten. Im Amstetten bin ich – zumindest solange dort Micha Henschke das Sagen hat – vermutlich auch nicht erwünscht.

Vielschichtiger ist die Sache mit der Androhung körperlicher Gewalt. Da wurde eindeutig eine rote Linie überschritten. Die Sache ist mittlerweile zwischen dem betreffenden Spieler und mir ausgesprochen und damit erledigt. Ein nicht sehr angenehmer Nebeneffekt war, dass sich nach dem Eintrag des Spielers auf seiner Facebookseite, Personen, die mich nicht kannten, bemüßigt gefühlt hatten, ihre Beteiligung an der körperlichen Bestrafung des aufmüpfigen Bloggers anzubieten. Aber das Phänomen ist ja – leider - den Social Media inhärent, und verglichen mit anderen Shitstorms war das in meinem Fall bestenfalls ein Lercherlschas. Kein Lercherlschas war es allerdings, dass sowohl der Herr ÖVV-Präsident wie auch der Nationalteamtrainer diesen Facebookeintrag geliked hatten. Ersterer ist, siehe oben, meiner Meinung nach, nicht satisfaktionsfähig und Micha Warm hat, als ich ihn darauf angesprochen habe, gemeint, er hätte den Eintrag nicht genau gelesen. Na ja, auch eine Erklärung, aber keine sehr gute. 

 

 

Kleinmann ist weg - dein Blog noch da. Hat sich der Abgang Kleinmanns auf deine Leserzahlen ausgewirkt? Und was treibt dich immer noch an?

 

Das ist doch schön, oder? Im Ernst, natürlich hatte ich erwartet, dass nach dem Abgang des Herrn Kleinmann die Anzahl der Aufrufe des Blogs zurückgehen würden. Sie sind natürlich gesunken, von durchschnittlich 5000 bis 6000 Zugriffen pro Monat in den ersten Monaten des Jahres 2017 und unfassbaren 13778 Zugriffen im Mai 2017, das waren im Schnitt 444 Zugriffe pro Tag für einen Blog zu einer Randsportart,  zum Höhepunkt der Watschenaffäre und zum Zeitpunkt der außerordentlichen Generalversammlung, auf stabile 4000 bis 5000 Zugriffe 2018. Und genau das motiviert mich, weiterhin meine Einträge zu verfassen. Es gibt sie noch immer, die Freunde und Freundinnen des gepflegten Volleyballs, die werten und geschätzten Leserinnen und die werten und geschätzten Leser. Und es kommen sogar immer noch neue Follower dazu. Das alles motiviert mich, weiterzumachen, und Themen gibt es ja offenbar auch noch genug.

 

 

Was hältst du vom "neuen" ÖVV unter Gernot Leitner?

 

Einfache und kurze Antwort: Sehr viel. Mich hat schon die Antrittspressekonferenz beeindruckt. Da saß jemand auf dem Podium, der in druckreifen Sätzen sprach und von Spielern und Spielerinnen und nicht von Madln und Buam. Es hat sich der Umgangston geändert, ich habe auch das Gefühl, dass sich die Beziehung zu den Landesverbänden und zu den Vereinen verändert bzw. verbessert hat. Zumindest nach außen hin hat es den Anschein, dass der von vielen geforderte Kulturwandel im ÖVV eingetreten ist. Was auch auffällt, ist, dass Gernot Leitner immer wieder die Leistungen und die Unterstützung seines Teams betont und lobt. Das sind ganz neue und ungewohnte Töne, dass man sich hier von einer egomanischen one-man-show hin zu einem team-orientierten Arbeitsansatz bewegt hat.

Ich hatte ja die „Gnade des späteren Interviews“, die es mir hier und dann weiter unten ermöglicht, zu ein paar Punkten aus eurem Interview mit Gernot Leitner Stellung zu nehmen.

Ich glaube, ganz entscheidend wird es sein, ob es Gernot Leitner gelingt, die von ihm initiierte und im Interview angesprochene Volleyball Community aufzubauen, junge, volleyballaffine Menschen für die, sicher nicht immer spannende, Verbandsarbeit, für die Arbeit in den Vereinen zu begeistern. Es gehen dem Volleyball leider noch immer viel zu viele „Humanressourcen“ verloren, Leute, die als Spieler und Spielerinnen aktiv waren, und die sich, aus welchen Gründen auch immer, von ihrem Sport abwenden.

 

 

Welche zwei, drei Punkte müssten deiner Meinung nach umgesetzt werden, um Volleyball in Österreich wirklich voranzubringen?

 

Das allerwichtigste ist es, Kinder zum Volleyball zu bringen und da müssen Wege gefunden werden, die Vereine in dieser Sache zu unterstützen. Trainer und Trainerinnen, besonders im Nachwuchsbereich, müssen aus prekären Beschäftigungsverhältnissen geholt werden. Die Förderung von Talenten muss professionalisiert werden. Man muss in dem Zusammenhang auch die Arbeit der Akademien evaluieren und kritisch hinterfragen und gegebenenfalls Änderungen vornehmen. Es gibt viele Modelle für funktionierende Akademien und Volleyballschulen, man muss das Rad nicht neu erfinden. Man kann sich diese Modelle in Belgien, in Deutschland, in Finnland anschauen. Die Spieler und Spielerinnen müssen über den Nachwuchsbereich hinaus Perspektiven haben und die können nicht nur im Ausland liegen. Der österreichische Volleyballsport verliert nach wie vor zu viele Talente, gerade im Altersbereich zwischen 18 und 20 Jahren. Ich könnte hier vermutlich zwei komplette Erstligamannschaften aus top ausgebildeten Spielern – bei den Damen kenne ich mich zugegebenermaßen nicht so gut aus – zwischen 25 und 30 Jahren zusammenstellen, die ihrem Sport viel zu früh adieu gesagt haben. 

In dem Zusammenhang vermisse ich beim ÖVV Modelle, mit denen man ehemalige Profispielerinnen und Profispieler nach dem Karriereende beim Umstieg ins Berufsleben unterstützt. Die Liga bei den Herren muss wieder an Qualität und Quantität gewinnen. Dann kommen – hoffentlich – auch die Zuschauerinnen und Zuschauer. Auch die Legionärsfrage muss ohne Tabus angegangen werden. Wie das geht und vor allem, dass das geht, haben die Handballer, die, was den internationalen Level angeht, ein paar Jahre weiter sind als die Volleyballer, gezeigt. Und zu guter Letzt ein möglicherweise fast ketzerischer Vorschlag: Man wird sich beim ÖVV meiner Ansicht ernsthaft überlegen müssen, ob in Österreich das Potential an Spielern und Spielerinnen und das wirtschaftliche und administrative Potential vorhanden ist, sowohl Hallenvolleyball wie auch Beachvolleyball auf einem international kompetitiven Niveau zu betreiben. Beispiele von sozioökonomisch mit Österreich mehr oder weniger vergleichbaren Ländern, die sich für den einen oder den anderen Sport entschieden haben, gibt es mittlerweile genug: in der Schweiz wird Beachvolleyball forciert, in Finnland, zumindest bei den Herren, Hallenvolleyball, in Slowenien verzichtet man auf die Sandkiste, ebenso in Portugal und in Belgien, mit Ausnahme eines einzigen Top-Beachteams bei den Herren. Sogar eine Volleyballweltklassenation wie Serbien, verzichtet fast völlig auf ernstzunehmende Präsenz am Beach. Na das waren jetzt aber mehr als zwei bis drei Punkte. Also es gibt offenbar viel zu tun.   

 

 

Es wird dir manchmal vorgeworfen, nur zu kritisieren - also machen wir hier einmal ein Liveexperiment: Schaffst du es, ein paar positive Punkte zu Volleyball in Österreich zu nennen? Oder vielleicht noch schwieriger: Was macht der ÖVV gut?

 

Tatsächlich eine schwierige Frage, da hab’ ich jetzt eine Blockade. Nein, im Ernst, es gibt schon Dinge die gut laufen. Die Entwicklung der Nationalteams zum Beispiel. Da stehen ja sowohl für die Damen wie auch für die Herren die Chancen gut sich erstmals für ein internationales Turnier aus eigener Kraft zu qualifizieren. Allerdings wäre ich nicht der Blogger, der ich bin, würde ich nicht im selben Moment auf die Euphoriebremse steigen. Man sollte bei all der Freude über eine mögliche Qualifikation für die Eurovolley 2019 nicht ausblenden, dass 2019 zum ersten Mal 24 Mannschaften am Finalturnier teilnehmen werden. Die österreichischen Herren sind 29., die österreichischen Damen 26. der aktuellen europäischen Rangliste. Das heißt, dass eine Qualifikation aufgrund der Ranglistenposition nicht sehr weit weg liegt und dass sich hinter den österreichischen Teams in der Rangliste fast nur noch absolute Volleyballzwerge tummeln.

Aber die Frage zielt ja auf positive Leistungen des ÖVV. Die ansprechenden Leistungen der Nationalteams haben natürlich entscheidend damit zu tun, dass zahlreiche österreichische Teamspielerinnen und –spieler im Ausland, zum Teil in Topligen,  aktiv sind. Daran hat sicher auch der ÖVV auch in Person von Micha Warm, den ich übrigens – kleine Spitze – für einen erfolgreicheren Spielervermittler als Trainer halte - seinen wichtigen Anteil geleistet. Und auch da kommt eine kritische Anmerkung meinerseits zu diesem an sich ja positiven Trend: Jungen Spielerinnen und Spielern muss klar sein, dass es im professionellen Volleyball auch in den besten ausländischen Ligen nicht die Summen zu verdienen gibt wie beispielsweise im Fußball. Und es sollte einem auch klar sein, dass ein Studium oder eine andere Berufsausbildung mit einer Profikarriere zumindest in Europa kaum vereinbar ist und dass sich eine im Vergleich zu AlterskollegInnen später abgeschlossene oder – noch schlimmer – eine abgebrochene Ausbildung mit ziemlicher Sicherheit auf das Lebenseinkommen negativ auswirken wird.

 

Sportpolitisch positiv ist sicher auch zu vermerken, dass es dem ÖVV gelungen ist, mit der Eurovolley 2011 und der Beach-WM 2017 zwei Großereignisse nach Wien zu holen. Ich selbst bin ja, und das wissen meine Leserinnen und meine Leser, kein allzu großer Freund dieser „Events“. Wirtschaftlich sind sie fast immer ein Misserfolg, die Eurovolley 2011 war, zumindest wenn man den Gerüchten glaubt, ein solcher und noch dazu ein sportlicher Flop. Ob diese Großveranstaltungen tatsächlich sportliche Kristallisationspunkte sind, die Kinder und Jugendliche zum jeweiligen Sport bringen, bezweifle ich persönlich stark. Aber, wie schon gesagt, sportpolitisch war es sicher positiv, den österreichischen Volleyballsport mit diesen beiden Veranstaltungen auf der Landkarte  des internationalen Volleyballsports sichtbar zu machen.         

 

 

Heute in fünf Jahren: Betreibst du immer noch deinen Blog? Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht? Und an welcher Stelle der Weltrangliste finden sich dann die beiden (Damen und Herren) österreichischen Nationalteams?

 

Also die besten Fragen kommen zum Schluss. Mache ich noch fünf Jahre weiter? Da stünde ich dann bei knapp 700 Einträgen. Ehrlich gesagt, ich weiß es  nicht. Ich mach’ aber auf alle Fälle so lange weiter, so lange es mir Spaß macht, mich Montag abends hinzusetzen und in diesen ziemlich spontanen Schreibflow, manchmal besser, manchmal weniger gut, zu kommen und ganz ohne vorgefasstes Konzept, böse Zungen werden jetzt sagen, dass man das merkt, meine Einträge zu verfassen. Und natürlich  – wie schon oben geschrieben – sind meine werten Leserinnen und meine werten Leser bzw. deren Interesse an meinem Geschreibsel die größte Motivation für mich, weiterzuschreiben.

Und die Nationalteams? Ich bin ja Optimist, in jeder Beziehung, und ich halte mich da ein wenig an die Prognose von Gernot Leitner: Wenn es in Richtung Top 30 ginge wäre das sensationell. Hab’ ich jetzt sensationell geschrieben? Na servas, Zeit Schluss zu machen. 

 

 

 

 

 

 Autor: Armin Fluch

 

 

 

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