Lerne unser Herren-Nationalteam besser kennen

Das Herren-Nationalteam bereitet sich in diesen Tagen in Steinbrunn auf die zwei ausstehenden Spiele in der EM-Qualifikation vor. „neunmalneun.at“ hat die Spieler vor Ort interviewt und stellte folgende Frage:

 

 

„Was würdest du tun, wenn du kein Profivolleyballer wärst?

 

 

Maximilian Thaller (Steaua Bukarest, Aufspiel):

 

Hmm … Du überrascht mich ein bisschen mit der Frage. Ich hab vor dem Volleyball Fußball und Tennis gespielt, vielleicht wäre ich dann dort geblieben. Wenn es nichts Sportliches wäre, dann würde es wohl etwas Kreatives sein. Fotografie, Film oder so etwas in der Art. Mich dort verwirklichen. Ich studiere ja auch Digitale Medien. Ich würde viel mehr reisen. Eigentlich wäre das Leben dann viel besser. ;)

 

 

Maximilian Landfahrer (Posojilnica Aich/Dob, Außenangriff):

 

Auf jeden Fall irgendeinen anderen Sport. Ich habe früher lange Tennis gespielt und wäre dann wohl im Tennis. Wenn es kein Sport wäre, würde ich mich meiner Ausbildung Vollzeit widmen, etwas zu meinem momentanen Master-Studium „Erwachsenen- und Weiterbildung“ dazumachen oder eventuell die Polizei-Ausbildung angehen.

 

 

Nicolai Grabmüller (Posojilnica Aich/Dob, Mittelblock):

 

Puh … schwierig … Ich denke ich würde eine Ausbildung bei meinem Vater machen, der eine Schreibwarenfirma hat. Ich würde dort lernen und dann bei ihm arbeiten. Ich denke, das würde mich erfüllen. Im Moment bin ich aber sehr happy, dass ich vom Volleyball leben kann!

 

 

Matthäus Jurkovics (TV Rottenburg, Mittelblock):

 

Ich würde ein Lehre machen, denn die Uni ist nichts für mich. Ich bin eher praxisorientiert. Seit neuestem interessiert mich die „Orthopädietechnik“, weil ich eventuell bei meinem Verein in Deutschland in diesem Bereich ein Praktikum absolvieren darf in den nächsten Monaten.

 

 

Fabian Schmiedbauer (VCA Hypo Niederösterreich, Mittelblock):

 

Ich würde mich voll auf mein Studium fokussieren. Ich studiere Technische Chemie und es macht mir ziemlich Spaß. Danach ginge es dann wohl in die Privatwirtschaft.

 

 

Peter Wohlfahrtstätter (Benfica Lissabon, Mittelblock):

 

Dann wäre ich Elektriker geblieben, weil ich damals die Lehre dafür abgeschlossen habe. Da mich das Volleyball als Mensch allerdings ziemlich verändert und mir neue Perspektiven erschlossen hat, würde ich das heute wohl nicht mehr machen. Ich denke, ich würde im Sport-Business aktiv sein. Physiotherapeut könnte ich mir gut vorstellen.

 

 

Michael Murauer (UVC Holding Graz, Diagonal):

 

Ich wäre … mehrere Sachen. Ich wäre vielleicht Hypnotiseur, denn die Ausbildung zum „Hypnose-Coach“ habe ich schon abgeschlossen. Wenn ich mein Psychologie-Studium noch fertig mache, dürfte ich mich auch „Hypnose-Therapeut“ nennen. Ansonsten wäre ich eventuell Koch, denn auch das Kochen ist eine Leidenschaft von mir. Ein Restaurant oder ein Cafe besitzen und gut leiten, das wäre schon was für mich.

 

 

Markus Berger (UVC Weberzeile Ried, Außenangriff):

 

Ich glaube, ich hätte meine Ausbildung als Kunststofftechniker, wo ich die Lehre gemacht habe, weiter verfolgt, und den Master angeschlossen, um dann hoffentlich irgendwann einmal in eine Führungspositionen einer Firma vorzustoßen. Die Lehre war toll, vor allem die Chemie und das Roboter-Programmieren.

 

 

Anton Menner (VK Ostrava, Außenangriff):

 

Ich würde Medizin oder Physiotherapie studieren. Ich habe zwar mit Sportwissenschaften angefangen, aber nur weil ich damals schon entschieden hatte, voll auf das Volleyball zu setzen. Dadurch war ein zeitintensiveres Studium wie Medizin oder Physiotherapie nicht möglich. In der Medizin würde ich wohl Kinderarzt oder Unfallchirurg machen, in der Physiotherapie Sportphysiotherapie.

 

 

Alexander Tusch (BCC Leverano, Aufspiel):

 

„Haha … ich bin ehrlich: Student. Ich würde den Lifestyle eines Studenten in Innsbruck zelebrieren. Wahrscheinlich Sportstudent. Immer am Berg oben oder im Schwimmbad oder in der Natur. Ein klassischer Student also. Langzeitstudent. :)

 

 

Philipp Kroiss (Volei Municipal Zalau, Libero)

 

Ich wäre wohl Medizinstudent – beziehungsweise jetzt hoffentlich schon fertig damit. Das war eigentlich immer mein Traum, aber mit dem Leistungssport leider nicht vereinbar. Ich hätte mich gern auf die Psychiatrie spezialisiert, weil mich die Widersprüche und Abgründe der menschlichen Psyche faszinieren. Vielleicht wäre ich aber auch ein ewiger Wanderer und Weltentdecker. Ich würde gerne viel mehr reisen.

 

 

Thomas Zass (Volley Amriswil, Diagonal)

 

Ich wäre dann wohl Tennisspieler, weil mich dieser Sport extrem fasziniert. Wäre ich kein Sportler, dann wahrscheinlich Maschinenbauingenieur, da ich vor meiner Profikarriere eine HTL abgeschlossen habe.

 

 

Florian Ringseis (Hypo Tirol Alpenvolleys Haching, Libero):

 

Ich bin Wiener und von den Geschichten, Fabeln und Sagen, die sich um meine Stadt und ihre Gebäude drehen, sehr fasziniert. Das hab ich wohl von meinem Opa mitbekommen, mit dem ich als Kind häufig durch Wien spaziert bin, während er mir die verschiedensten Anekdoten zu meiner Heimat erzählte. Ich wär also vielleicht so eine Art Stadtführer geworden und habe sogar eine Business-Idee in diese Richtung für nach der Karriere. Näheres verrate ich aber nicht. :)

 

 

 

Willst du den besten Spielern des Landes - die du nun ein wenig besser kennst - live auf die Finger schauen? Dann komm am 5.Jänner in Graz vorbei, wenn es im extrem wichtigen Spiel gegen Albanien um weitere Punkte in der EM-Quali geht!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0