News zum 1. April

 

 

Und hier sind die Meldungen:

 

Die 1. Bundesliga der Männer wird in der kommenden Saison mit nur mehr 4 Mannschaften ausgetragen.

Modus: Es werden 24 Final-Four-Turniere gespielt, das Team, das die meisten dieser Runden gewinnt, ist am Ende Meister.

 

In der 2. Bundesliga dürfen nur mehr Mannschaften in der gleichen Gruppe spielen, deren Heimatorte mindestens 600 Kilometer voneinander entfernt sind. Der Grund ist logisch: Die Auslastung der Mannschaftsbusse muss besser werden.

 

Nach der EM wird Peter Kleinmann neuer Trainer des Herren-Nationalteams.

 

Sowohl die Damen als auch die Herren werden Europameister. Große Kaliber werden problemlos aus der Halle gefegt – sensationell!

Detail bei den Männern: Da Philipp Kroiss wegen eines missglückten Friseurbesuches nicht in der Öffentlichkeit gesehen werden will, wurde als Libero Martin Micheu nachnominiert.

 

Ab kommender Saison gibt es in den Bundesligen ein Gentlemen's Agreement (und Gentlewomen's natürlich): Pro Mannschaft müssen mindestens 5 Legionäre am Feld stehen.

 

Auch beim Beachvolleyball gibt es Neues:

Um dem Argument von Beachern und Beacherinnen Rechnung zu tragen, Beachvolleyball wäre viel schwieriger als Hallenvolleyball, weil man nicht ausgewechselt werden kann, wird folgende bahnbrechende Änderung eingeführt: Ein Beachteam besteht ab sofort aus drei Spielern. Das Revolutionäre daran: Wie beim Eishockey sind fliegende Spielerwechsel möglich, also auch mitten im Ballwechsel. Sensationell!

 

Um die Diskussion zur Zählweise im Hallenvolleyball zu beenden, führt der ÖVV im Alleingang folgende die Welt verändernde Regelung ein: Nachdem ja der Spruch lautet „Volleyball ist wie Schach mit 120 km/h“, dachten sich die Verantwortlichen: Ah, Schach.

Und so sieht der völlige Umsturz aus: Wenn ein Spieler umfällt, also, wie es beim Schach heißt, „geschlagen wird“ ob freiwillig oder unfreiwillig – muss dieser Spieler das Feld verlassen. Den Satz verloren hat die Mannschaft, die als erste keinen Spieler mehr am Feld hat. Der Sieg ist völlig unabhängig vom Spielstand. So fällt das nervige Punktezählen weg und die Diskussion ist Geschichte.

 

Auch die Frage der Technischen Auszeiten bei 8 und 16 Punkten – in dem einen Verband gibt es sie, im anderen nicht – wurde jetzt in Bezug auf Länderspiele gelöst: Spielt ein Team aus einem Verband mit Technischen Auszeiten gegen ein anderes ohne diese, bekommt das erste Team die Auszeiten bei 8 und 16, das andere bleibt in dieser Zeit am Feld und spielt weiter.

Die Verantwortlichen von FIVB und CEV zeigten sich erleichtert und erklärten: „Dass wir da nicht gleich draufgekommen sind.“

 

Um den Volleyball-Boom weiter voranzutreiben, wird eine neue Spielart eingeführt: Ice-Volleyball. Dabei stehen sich auf einer spiegelglatten Eisfläche 36 Spieler pro Mannschaft auf einem Feld von insgesamt 12 mal 6 Metern gegenüber.

Hinfallen ist nur technisch korrekt erlaubt: Beim Sturz darf der Spieler das Eis nicht zwei Mal direkt nacheinander oder mit mehreren Körperteilen nacheinander berühren. Bei Zuwiderhandeln entscheidet der Schiedsrichter auf „doppelt“.

 

Ab der kommenden Saison ist es für jede Heimmannschaft Pflicht, unter dem neuen Verbandsmotto „Fetzige Stimmung ist ein Menschenrecht!“ Folgendes bereitzustellen: 48 Cheerleaderinnen, 4 verschiedene Bands (für jede mögliche Satzpause eine), Gewinnspiele mit Gewinnen im Wert von mindestens 5.000 Euro (Empfehlung für den Hauptpreis ist ein Auto, das ist aber kein Muss) und gleichfarbige Socken zumindest für alle Fans der Gastgeber. Um Feuerwerke zu ermöglichen, wird die neue verpflichtende Hallenhöhe auf 120 Meter festgelegt.

 

 

Was sagt ihr zu diesen Meldungen? Welche findest du lustig, welche ärgerlich, über welche könnte man vielleicht sogar, in abgeänderter, weniger übertriebenen Form natürlich, nachdenken? Und hast du eventuell selbst eine – nicht ganz so ernst gemeinte – Meldung zum 1. April?

Schreib sie hier als Kommentar – wir freuen uns!

 

 

Autor: Armin Fluch

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Judith Zaller (Montag, 01 April 2019 10:24)

    ....das klingt alles eher nach möglichen Zukunftsszenarien, als nach 1. April....gggggg

  • #2

    Werner Bader (Montag, 01 April 2019 15:11)

    Also das mit den 120 Meter hohen Hallen ist nicht abwegig! Allerdings habt Ihr die wichtigste Regeländerung vergessen, betrifft jedoch das Schnoovolley....alle Snowvolleyballer welche im Sommer Beachvolleyball spielen dürfen während jedem Spiel "auf Beach" soviel Sand in ihre Taschen packen wie sie tragen können. Diesen dürfen sie dann, je nach Bedarf, beim Snowvolley zwecks Verbesserung des Grip's (wie der Formel 1 bewanderte sagen würde) wieder ausstreuen!

  • #3

    Paul (Dienstag, 02 April 2019 11:01)

    Eine Alternative der neuen Zählweise wurde uns ja (fast) schon vorgeschlagen.
    Sätze bis 7 (ohne 2 Punkte Unterschied), je 3 Minuten Technical Timeout bei 3 & 5.
    Best of 11 mit jeweils 8 Minuten Pause zwischen den Sätzen.

    Genügend Zeit, um stimmungsmäßig so richtig einzuheizen... :-)